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Parker Weine - Wie funktioniert das Bewertungssystem von Robert Parker?

Parker Wein Bewertung - Weinkritiker gibt es einige. Jeder dieser Weinkenner vertritt sein eigenes Bewertungssystem. Das einflussreichste Bewertungssystem ist das von Robert Parker.  Dabei nutzt Parker ein einfaches Punktesystem, das ähnlich aufgebaut ist wie das Schulnotensystem:

  • 50 bis 69 Punkte: schlecht bis unterdurchschnittlich
  • 70 bis 79 Punkte: durchschnittlich
  • 80 bis 89 Punkte: überdurchschnittlich bis sehr gut
  • 90 bis 95 Punkte: hervorragend
  • 96 bis 100 Punkte: außerordentlich


Unter dieser Rubrik stellen wir unseren besten Parker Weine vor - 100 Parker Punkte Weine hier entdecken. Alle Weine im Shop haben eine Bewertung ab 93+. Außerdem wird uns José Rompen einige Fragen zu diesem Thema beantworten.

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Weshalb hat derweinmarkt.de sich für die Bewertung von Parker als Qualitätsmerkmal entschieden?

Robert Parker hat einen hohen Einfluss auf die Preisentwicklung des Weins. Ebenso kann man geschmacklich auf seine Meinung vertrauen. Ein Wein der von Parker gut bewertet wurde, wird sich auch preislich immer positiv entwicklen. Gerade unter dem Gesichtspunkt der Weininvestition ein nicht unbedeutender Punkt. Vor kurzem hat Robert Parker Weine aus dem Jahre 2005 nochmals bewertet. Sie haben alle mehr Punkte bekommen wie vor zehn Jahren und sind um 20% im Wert gestiegen. Da ein Wein sich im Laufe der Lagerung verändert, bewertet Parker die Weine nach ein paar Jahren nochmal. Robert Parker hat den meisten Einfluss von allen Weinkritikern. Man darf nicht vergessen, dass die Bewertung des Weins dabei nach seinem Geschmack erfolgt. Ich bewerte die Weine ja auch nach meinem Geschmack - nur publiziere ich meine Bewertung nicht.

Wie alt ist Robert Parker denn schon? Gibt es schon einen Nachfolger wenn er so einen großen Einfluss auf die Preisentwicklung des Weinmarktes hat?

Robert Parker müsste jetzt knapp 70 sein. In einigen Regionen verkostet Parker nicht mehr persönlich die Weine, sondern überlässt dieses mehreren Mitarbeitern, von denen er aussagt, dass sie nach exakt denselben Maßstäben arbeiteten. Natürlich gibt es andere Weinkritiker die grade um seine Nachfolge kämpfen und auch schon einen gewissen Einfluss haben. Das sind keine schlechten Weinkritiker und man kann hier durchaus auf ihre Meinung vertrauen - nur haben sie noch nicht den großen Einfluss wie Robert Parker.

Kannst Du uns ein paar dieser Weinkritiker nennen? Bzw. Gibt es auch noch andere Kritiker, auf deren Wertung Du vertraust?

Ja, meine (lacht). Es ist ja meine Auswahl und ich habe auch alle Weine hier im Shop selbst probiert. Aber abgesehen von Parker, weil er nun mal geschäftlich relevant ist, gibt es noch James Suckling, Janis Robinson oder auch Niel Martin, der auch für Robert Parker arbeitet. Die Bewertungen von relevanten Weinkritiker haben wir ja auch im Shop bei den entsprechenden Weinen hinterlegt. Im Grunde ist aber mein Geschmack und meine Wertung für die Produkte die wir hier im Shop verkaufen, das wichtigste Bewertungskriterium. Unsere Kunden können darauf vertrauen.

Gibt es durch die Punktevergabe von Parker Einflüsse auf den Preis?

Jawoll. Durch die positive oder negative Bewertung von Parker steigen oder sinken Weine im Preis. Da Weine nach einigen Jahren nochmal bewertet werden, können sie im Wert steigen oder sinken. Parker markiert so beispielsweise Weine mit einem „+“, denen er zutraut sich mit der Lagerung noch besser zu entwicklen.

Haben die Parker-Punkte Einfluss auf Deine Kaufentscheidung oder vertraust Du eher Deinem eigenen Geschmack?

Robert Parker hat nicht unbedingt auf meine Kaufentscheidung Einfluss. Ich vertraue meinem eigenen Geschmack. Das ist auch wichtig. Es gibt Weine mit einer sehr schlechten Parker Bewertung. Die würde ich natürlich auch nicht in großen Massen kaufen, sondern wie jeden anderen Wein auch erst mal probieren. Ich würde niemals Weine an Privatkunden verkaufen, die ich nicht vorher selbst probiert und für gut befunden habe. Beim Weingroßhandel sieht es natürlich anders aus. Da kauft man 50 Falschen von einem Wein und verkauft ihn dann weiter - ohne auch nur eine Flasche gesehen zu haben. Hier in unserem Shop ist das natürlich anders. Da wird immer vorher probiert.

Ein Wein hat eine schlechte Parker-Bewertung. Reizt es dich dann herauszufinden ob seine Bewertung gerechtfertigt ist?

Natürlich. Wenn ein Wein eine schlechte Parker-Bewertung hat, würde ich ein oder zwei Flaschen kaufen. Ich würde mir mein eigenes Bild machen und schauen ob Robert Parker mit seiner Bewertung richtig liegt. Das ist immer so ein Spielchen ob die Weinkritiker mit ihrer Meinung auch die breite Masse widerspiegeln und mit ihrer Bewertung richtig liegen. Robert Parker liegt meistens richtig.

Bist du schon Mal anderer Meinung als er? 

Ich hab oft Fälle wo ich gar nicht seiner Meinung bin. Es gibt auch Weine mit einer sehr guten Parker-Bewertung, die ich aber niemals in diesem Shop anbieten würde. Nicht weil sie nicht gut sind, sondern weil man sie nicht trinken kann. Das ist dann halt Geschmacksache. Wenn ich von einer Flasche Wein nur ein Glas trinken kann und danach keine Lust mehr darauf habe, obwohl der Wein 100 Parker-Punkte hat - dann bringt mir die Bewertung am Ende auch nichts. Sagen wir es mal so: Eine Flasche Wein ist ja nur gut, wenn sie leer ist. Beziehungsweise ein Wein ist gut, wenn ich die erste Flasche leer getrunken habe und dann auch Lust habe die zweite Flasche aufzumachen (lacht). Dann ist der Wein gut. Wenn ich die Flasche aufmache und nur ein oder zwei Gläser davon trinken kann, dann gibt es ein Problem - entweder bei mir oder beim Wein.